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Samstag, 21. März 2015

This sadness

This sadness
Has claws 
And creeps
Into me.


And I try
Everything
To get it out.
That’s why
I cut myself.


I hope that
This sadness
Bleeds out 
Of me.

Freitag, 20. März 2015

Es ist (nicht) okay.

Ich beobachte sie. Keine Reaktion. Das tut weh, irgendwie. Es ist okay, irgendwie. Es ist okay, es ist okay, es ist okay. Sie geht ja nicht darauf ein, auf etwas, was irgendwie verletzend war. Es ist okay. Es ist okay. Es ist okay. Es ist okay.
Es ist nicht okay. Und es ist okay, dass es nicht okay ist. Schätze ich.
Ich habe es satt, mir immer einreden zu müssen, dass immer alles okay sei, wenn ich weiß, dass es nicht so ist.
Es ist nicht okay, dass Z. ständig meine Nachrichten oder Dinge, die ich sage, ignoriert.
Es ist nicht okay, dass C. mich (vermutlich) emotional missbraucht.
Es ist nicht okay, dass Nico nach knapp 2 Jahren immer noch ständig in meinen Gedanken auftaucht.
Es ist nicht okay, dass meine Arme nun ein wenig verschnitten sind und man gerinntes Blut sieht.
Es ist nicht okay, dass ich bisher nicht mit meiner Therapeutin reden konnte.
Es ist nicht okay, dass ich nächste Woche mit Gruppentherapie anfange und ich das eigentlich nicht will.
Es ist nicht okay.
Und das ist in Ordnung. Es ist okay.

Schuld

Luft dringt in
Meine Lungen
Aber
Die Schuld
Nimmt sie
Mir. Ich kann
Nicht Atmen.

Die Schuld zer-
frisst Freude
Und streut
Angst in
Meine Leere.

Schuld.
Das bin ich.
Ich bin schuld.
Nicht sie.
Ich.
Ich ganz allein.
Sie erstickt
Mich.
Ich bin es.
Schuld.
Schuld.
Schuld.

Donnerstag, 19. März 2015

Gefühlskleid




Eng umschnürt das Kleid der Angst meinen Brustkorb, nimmt mir die Luft zum Atmen. Mein Herz rast, angetrieben von Adrenalin. Der Schleier des Schmerzes hängt vor meinem Gesicht, versteckt den entspannten, beinahe zufriedenen Ausdruck in meinem Augen, als ich mich wieder fühle. Schuhe der Schuld an meinen Füßen. Ein Diadem aus Verwirrung lässt meinen Kopf schwer werden. Der Rausch jagt durch meinen Körper und ergänzt mein Gefühlskleid dort, wo andere Gefühle keinen Platz zu haben scheinen.






E, A, C

Die Sache mit C. bringt mich durcheinander - so durcheinander, dass das sogar G., mit dem ich ja nun wirklich nicht viel zu tun habe, mich heute gefragt hat, ob alles okay wäre. (Meine Antwort lautete übrigens: "Pfuh, joah")
Und ich hasse mich noch mehr, dafür, dass ich mich blind missbrauchen lassen (wenn überhaupt?). Ich war vielleicht 2 Wochen "clean", jetzt habe ich mich wieder selbst verletzt. Heftiger als vorher, aber irgendwie ist mir das egal. In meinem Kopf ist nur diese große, schwere Frage:
Missbraucht C. mich emotional?
Sicher bin ich mir immer noch nicht und irgendwie bräuchte ich jetzt ausnahmsweise Mal meine Therapeutin, aber diese Woche habe ich kein Gespräch mehr. Stattdessen habe ich mich entschieden, mit E. zu reden. Zum einen weiß sie bisher am meisten über C., ohne jemals mit ihr gesprochen zu haben, außerdem glaube ich, dass E.s Freundin A. vielleicht sogar dasselbe mit E. macht, wie C. mit mir. Und selbst wenn nicht, dann kann E. das Ganze vermutlich recht gut nachvollziehen, weil es bezüglich zwischen der C-mir-Freundschaft und der E-A-Freundschaft ziemlich viele Parallelen gibt (was mich auch vermuten lässt, dass A. E. ebenfalls manipuliert).

Mittwoch, 18. März 2015

Emotional Abuse?

Ich habe folgende Bilder zufällig auf meinem Tumblr Dashboard gefunden und muss seitdem die ganze Zeit darüber nachdenken - im Zusammenhang mit C.
Wenn ich Lias Einträge über A. gelesen habe, habe ich gedacht: "Ja, das ist eindeutig emotionaler Missbrauch" und "Irgendwie erinnert mich das an C.", aber dass C. mich ebenfalls missbrauchen könnte (ich bin mir nicht sicher, aber fast alle Punkte haben zugetroffen)...Daran habe ich nie gedacht.
Es ist nicht nur diese Liste, die mich darüber nachdenken lässt. Also, das eigentlich schon, aber ich weiß, dass - und wie sehr - ich von C. abhängig bin. Ich weiß, dass C. ständig Menschen manipuliert, dazu steht sie immerhin. Ich hätte niemals gedacht, dass ich ebenfalls von ihr manipuliert werde, dass es so schlimm ist und, vor allem, dass so Manipulation und emotionaler Missbrauch aussehen. Ich überlege, C. darauf anzusprechen, aber ich denke, dass sie nicht darauf reagieren oder es abstreiten wird. Gleichzeitig habe ich Angst, dass es schlimmer wird. Ich bin verwirrt und habe das Gefühl, nicht mehr richtig denken zu können. 





Samstag, 14. März 2015

Schwarz und Weiß

Es gibt so viel zu tun und doch so wenig. Ich mache nichts und trotzdem zu viel. Ich bin müde und dennoch hellwach. Es ist so anstrengend und trotzdem nichts anstrengend genug. Mein Kopf sagt "Pause" und mein Körper schreit "Weiter". Und ich sitze da und weiß nicht, was ich tun soll.

Donnerstag, 12. März 2015

YouTube

Ich bin vom Termin mit der Psychiaterin zurück. Es gibt nicht so viel darüber zu sagen, nur, dass ich jetzt Anti Depressiva und (wenn ich das richtig verstanden habe) Tabletten gegen meine sozialen Ängste (von denen ich erst jetzt weiß) nehmen muss. Außerdem setzt sie mich auf eine Warteliste für eine Klinik.
Jetzt ist mir ziemlich langweilig. Sogar so langweilig, dass ich für einen kurzen Moment darüber nachgedacht, einfach in die Schule zu gehen. Wie man sieht, habe ich das nicht getan.

Stattdessen überlege ich, einen YouTube-Channel bezogen auf mein Leben mit meinen Krankheiten anzufangen.
Ich würde dadurch meine Anonymität hier auf diesem Blog verlieren. An sich nichts schlimmes, finde ich. Ab und an hätte ich vermutlich sogar ein Bild von mir hier hochgeladen, dann dachte ich aber, dass ich dann plötzlich irgendwie real(er) wäre, so seltsam das klingen mag. Außerdem hab ich jedes "schlechte" Wort mir gegenüber einfach auf die anonyme, unbekannte Person, die ich "verkörpere" geschoben. Dann wurden diese Worte nicht mir gesagt, sondern einer Person, deren Gesicht nicht mal der anderen Person bekannt ist. Eigentlich ist das Blödsinn, deswegen hätte ich eigentlich kein Problem (mehr) damit, mein Gesicht zu zeigen.
Sollte ich das wirklich tun, würde ich die Videos jedoch ungeschnitten hochladen, weil ich irgendwie der Meinung bin, dass es...authentischer herüberkommt. Würde ich also anfangen zu heulen, würde ich das drin lassen. So einfach ist es. Jedoch weiß ich nicht, ob das überhaupt irgendeinen Sinn machen würde. Deswegen frage ich euch, was ihr davon haltet. Wäre nett, wenn ihr an der Umfrage an der Seite teilnehmen könntet.

Mittwoch, 11. März 2015

Previously...

Ich habe seit Montagabend meinem Selbstmordversuch einiges erlebt und immer wieder habe ich gewisse Situationen in meinem Kopf zurecht gelegt, sodass ich sie einfach als Blogpost hätte herunter schreiben müssen. Allerdings kam die Schreiberin in mir zu sehr zum Vorschein und auf einmal klang es gekünstelt, erfunden und irgendwie peinlich. Deswegen werde ich das ganze einfach mal etwas zusammenfassen.

Montagabend habe ich einige Schlaftabletten geschluckt. Waren wohl nicht genug und außerdem irgendein pflanzliches Zeug, ich hätte höchstens von einem Schock Schaden nehmen können. Wie auch immer. Da ich C. irgendwann mal versprochen hatte, ihr zu schreiben, wenn ich es nicht mehr aushalten würde, habe ich das getan. Sie wollte mich nicht aufhalten, sondern einfach nur mit mir reden, hatte sie mir damals versichert. Das Gespräch mit C. lief nicht so prickelnd, was alles nur noch schlimmer gemacht hatte.

Die-Montag-auf-Dienstag-Nacht bestand aus rumwälzen, Augen zukneifen, mein Herz, das sich irgendwie seltsam anfühlte und zog und zwickte, überdeutlich spüren und immer wieder betteln, dass ich einfach nie wieder aufwachen würde.

Dienstagmorgen bin ich aufgewacht und das erste, was mir in den Kopf kam, war, einfach noch mal Tabletten zu nehmen und diesmal doppelt so viele wie am Abend davor. Den Gedanken habe ich dann aber wieder verdrängt, weil irgendetwas tief in mir wusste, dass das nur ein Momentgedanke war.

Dienstag(vor)mittag habe ich in der Schule erstmal schön geheult und mich dann entlassen lassen, auf L.s Empfehlung, der ich davon erzählt hatte.

Dienstagmittag habe ich meiner Mutter davon erzählt, wenn auch nach einigem Hin und Her. Erst wurde geschrien, dann wurde geheult.

Dienstagabend habe ich dann meiner Kunsttherapeutin davon erzählt, die dann auch die Psychiaterin, die uns "zusammen gebracht" hat, dazugeholt hat. Jetzt muss ich ein leichter Antidepressiva nehmen und habe morgen mit meiner Mutter einen Termin bei ihr. Dort wird dann besprochen, ob ich kurzzeitig in eine Klinik komme, bis ich wieder stabil(er) bin.

Auf der Heimfahrt hat meine Mutter geheult und war so fertig, dass ich oft Angst hatte, dass sie einen Unfall bauen würde, weil sie so durcheinander war.

Heute bin ich nicht in die Schule gegangen, weil ich zum Arzt musste, aufgrund des EKGs und der Blutabnahme wegen dem Antidepressiva. Da hat meine Mutter auch immer wieder geheult. Ich hab immer wieder versucht, sie irgendwie zu trösten und auf meiner Zunge lag immer wieder ein "Ich bin doch da. Ich bin doch da.", aber ich hab es nie ausgesprochen, vor allem, weil ich oft das Gefühl hatte, dass dieser Satz alles nur noch schlimmer machen wird.

Montag, 9. März 2015

Ein Bilder zur Erklärungen [Wieder eine Triggerwarnung!]

Ich will nicht viel erklären, es ist zu anstrengend, aufwendig und einfach nur Zeitverschwendung. Deswegen sind hier ein paar GIFs, da ich finde, sie erklären es besser.
Es tut mir leid und ihr dürft gerne denken, ich wäre aufmerksamkeitsgeil, ist mir egal.