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Samstag, 27. Juni 2015

Kurze Rückmeldung

Tut mir leid, dass ich solange nicht gebloggt habe. Bin seit dem 26.05. in der Klinik und habe weder gutes Internet noch die Lust zum Bloggen - das ist hier eine Ausnahme, weil ich am Wochenende nach Hause darf und mal kurz Pause hab.
Also...ja, josi, ich lebe noch.
Wenn's mir besser geht, dann werd ich (versuchen) wieder regelmäßig(er) (zu) bloggen, versprochen.

Samstag, 28. März 2015

Antworten auf eure Kommentare

Gestern hatte meine Mutter ein Gespräch mit meiner Sportlehrerin. Damit sie Bescheid weiß und ich vielleicht das Ein oder Andere nicht mitmachen muss/soll, weil mir die Kraft fehlt oder so.
Morgens, also vor dem Gespräch, wollte ich meiner Mutter von meinem SVV erzählen, weil ich nicht wollte, dass sie es von meiner Sportlehrerin erfährt, aber morgens war dann so ein Stress, dass ich dazu leider nicht mehr gekommen bin.

Also hat meine Mutter es von meiner Sportlehrerin erfahren, genauso wie mein Klassenlehrer.
In Anbetracht dessen hat meine Mutter mich (genau wie meine Therapeutin) dann gefragt, ob ich nicht doch in eine Klinik will. Aber das will ich nicht.

"Ich will das alleine schaffen. Ich will doch einfach nur besser sein, als die anderen und das ohne Klinik hinkriegen. Ich war immer so stolz darauf, mir nicht die Arme aufzuschneiden und jetzt bin ich genauso. Und deswegen will ich nur eine einzige Sache besser machen als die anderen."

Das war meine Erklärung und meine Mutter kann das zwar nachvollziehen, aber gleichzeitig will sie mir jede Möglichkeit bieten, die es gibt, was ich natürlich verstehen kann.
Ich musste ihr versprechen, zu versuchen, damit aufzuhören, was ich bereits tue, aber zurzeit sieht es eher weniger so aus, als ob ich es schaffe.

Dienstag, 24. März 2015

Blutarm



Entsetzen in ihrem Gesicht. L. starrt mich an - oder besser gesagt meine nackten Unterarme, die aus dem T-Shirt, das ich für den Sportunterricht mit dem Gedanken "Scheiß drauf" angezogen habe, heraushängen.. Irgendwie fühle ich mich unwohl und gleichzeitig ist es mir irgendwie egal. L. fragt einfach nur traurig: "Warum?" Meine Antwort, "Ist immer noch besser, als mich umzubringen", stellt sie nicht zufrieden, was nicht wirklich verwunderlich ist.
K. spricht mich auch nochmal darauf an, fragt, ob eine Klinik nicht vielleicht das Beste wäre. Fragt, ob es nicht möglich ist, dass ich aufgrund meines SVV ein paar Plätze nach oben rutschen kann. Sagt, dass es ja wohl kaum Zufall aus, dass die Schnitte über die Hauptschlagadern, die sich deutlich unter meiner Haut abzeichnen, gehen.



Ich bin jetzt in Gruppentherapie. Heute war das erste Mal und eines der Mädchen ist eine Freundin von K. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass das die Freundin ist, die einmal anorektisch war, K. hat davon erzählt und es tut mir leid, dass sie das Ganze nochmal "mitmachen" muss.

Montag, 23. März 2015

"I'm (not) scared."



 I hope this makes you stronger,
You're the best friend that I ever had,
Such a shame I had to make you so very sad,
Just remember that you meant everything to me


Staring at my food but I can not eat it, Laying in my bed but I am not sleeping, Crying in my room and I keep it top secret, Because people tell me they care but they do not mean it.

She even tried to overdose and take her life away. She's feeling hopeless there just sitting down beside her bed (...) scars that bury deep within her wrists (...) She says this way she has control of the pain she feels inside

Samstag, 21. März 2015

This sadness

This sadness
Has claws 
And creeps
Into me.


And I try
Everything
To get it out.
That’s why
I cut myself.


I hope that
This sadness
Bleeds out 
Of me.

Freitag, 20. März 2015

Es ist (nicht) okay.

Ich beobachte sie. Keine Reaktion. Das tut weh, irgendwie. Es ist okay, irgendwie. Es ist okay, es ist okay, es ist okay. Sie geht ja nicht darauf ein, auf etwas, was irgendwie verletzend war. Es ist okay. Es ist okay. Es ist okay. Es ist okay.
Es ist nicht okay. Und es ist okay, dass es nicht okay ist. Schätze ich.
Ich habe es satt, mir immer einreden zu müssen, dass immer alles okay sei, wenn ich weiß, dass es nicht so ist.
Es ist nicht okay, dass Z. ständig meine Nachrichten oder Dinge, die ich sage, ignoriert.
Es ist nicht okay, dass C. mich (vermutlich) emotional missbraucht.
Es ist nicht okay, dass Nico nach knapp 2 Jahren immer noch ständig in meinen Gedanken auftaucht.
Es ist nicht okay, dass meine Arme nun ein wenig verschnitten sind und man gerinntes Blut sieht.
Es ist nicht okay, dass ich bisher nicht mit meiner Therapeutin reden konnte.
Es ist nicht okay, dass ich nächste Woche mit Gruppentherapie anfange und ich das eigentlich nicht will.
Es ist nicht okay.
Und das ist in Ordnung. Es ist okay.

Schuld

Luft dringt in
Meine Lungen
Aber
Die Schuld
Nimmt sie
Mir. Ich kann
Nicht Atmen.

Die Schuld zer-
frisst Freude
Und streut
Angst in
Meine Leere.

Schuld.
Das bin ich.
Ich bin schuld.
Nicht sie.
Ich.
Ich ganz allein.
Sie erstickt
Mich.
Ich bin es.
Schuld.
Schuld.
Schuld.

Donnerstag, 19. März 2015

Gefühlskleid




Eng umschnürt das Kleid der Angst meinen Brustkorb, nimmt mir die Luft zum Atmen. Mein Herz rast, angetrieben von Adrenalin. Der Schleier des Schmerzes hängt vor meinem Gesicht, versteckt den entspannten, beinahe zufriedenen Ausdruck in meinem Augen, als ich mich wieder fühle. Schuhe der Schuld an meinen Füßen. Ein Diadem aus Verwirrung lässt meinen Kopf schwer werden. Der Rausch jagt durch meinen Körper und ergänzt mein Gefühlskleid dort, wo andere Gefühle keinen Platz zu haben scheinen.






E, A, C

Die Sache mit C. bringt mich durcheinander - so durcheinander, dass das sogar G., mit dem ich ja nun wirklich nicht viel zu tun habe, mich heute gefragt hat, ob alles okay wäre. (Meine Antwort lautete übrigens: "Pfuh, joah")
Und ich hasse mich noch mehr, dafür, dass ich mich blind missbrauchen lassen (wenn überhaupt?). Ich war vielleicht 2 Wochen "clean", jetzt habe ich mich wieder selbst verletzt. Heftiger als vorher, aber irgendwie ist mir das egal. In meinem Kopf ist nur diese große, schwere Frage:
Missbraucht C. mich emotional?
Sicher bin ich mir immer noch nicht und irgendwie bräuchte ich jetzt ausnahmsweise Mal meine Therapeutin, aber diese Woche habe ich kein Gespräch mehr. Stattdessen habe ich mich entschieden, mit E. zu reden. Zum einen weiß sie bisher am meisten über C., ohne jemals mit ihr gesprochen zu haben, außerdem glaube ich, dass E.s Freundin A. vielleicht sogar dasselbe mit E. macht, wie C. mit mir. Und selbst wenn nicht, dann kann E. das Ganze vermutlich recht gut nachvollziehen, weil es bezüglich zwischen der C-mir-Freundschaft und der E-A-Freundschaft ziemlich viele Parallelen gibt (was mich auch vermuten lässt, dass A. E. ebenfalls manipuliert).

Mittwoch, 18. März 2015

Emotional Abuse?

Ich habe folgende Bilder zufällig auf meinem Tumblr Dashboard gefunden und muss seitdem die ganze Zeit darüber nachdenken - im Zusammenhang mit C.
Wenn ich Lias Einträge über A. gelesen habe, habe ich gedacht: "Ja, das ist eindeutig emotionaler Missbrauch" und "Irgendwie erinnert mich das an C.", aber dass C. mich ebenfalls missbrauchen könnte (ich bin mir nicht sicher, aber fast alle Punkte haben zugetroffen)...Daran habe ich nie gedacht.
Es ist nicht nur diese Liste, die mich darüber nachdenken lässt. Also, das eigentlich schon, aber ich weiß, dass - und wie sehr - ich von C. abhängig bin. Ich weiß, dass C. ständig Menschen manipuliert, dazu steht sie immerhin. Ich hätte niemals gedacht, dass ich ebenfalls von ihr manipuliert werde, dass es so schlimm ist und, vor allem, dass so Manipulation und emotionaler Missbrauch aussehen. Ich überlege, C. darauf anzusprechen, aber ich denke, dass sie nicht darauf reagieren oder es abstreiten wird. Gleichzeitig habe ich Angst, dass es schlimmer wird. Ich bin verwirrt und habe das Gefühl, nicht mehr richtig denken zu können.